Zur Geschichte des Landesmissionsfestes

Eine Mission. Eine Welt.

Das Evangelium in Wort und Tat weitergegeben – das ist Mission. Das Landesmissionsfest hat in Württemberg seit 1821 Tradition und macht regelmäßig auf die missionarische Arbeit der Landeskirche aufmerksam.


Weltweit sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der württembergischen Landeskirche und mit ihr verbundener Werke in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen oder als Entwicklungshelfer im Einsatz. Aber auch im Inland verfolgt die Kirche ihren missionarischen Auftrag in vielfältigen Formen.

Zum ersten Mal fand es am 5. Juli 1821 in Tübingen statt, ausgerichtet vom Tübinger Missionsverein. In Tübingen feierten wir 2021 noch unter Coronabeschränkungen das 200. Jubiläum als hybrides „Fest der Begegnung“.

Seit 2025 kooperieren die Württembergische Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Weltmission (WAW), die internationalen Gemeinden (IKcGW) und die Evangelische Landeskirche in Württemberg unter dem Namen „Fest der weltweiten Kirche“ am Pfingstmontag. So firmieren die beiden ursprünglich eigenständigen Feste "Tag der weltweiten Kirche" (IKcGW, Pfingstmontag) und "Landesmissionsfest" (WAW, 3. So. n. Trin.) fortan unter einem gemeinsamen Dach. Sie bringen so den inneren Zusammenhang von weltweiter Mission und weltweiter Kirche zum Ausdruck.

Alle zwei Jahre finden die Themen der weltweiten Kirche zudem Ausdruck beim "Begegnungsfestival. Kirche mit Mission", das am 3. Sonntag nach Trinitatis (also meist Ende Juni) in einem Kirchenbezirk der Landeskirche stattfindet.

Gottesdienst beim Landesmissionsfest in Esslingen LIVE aus der Stadtkirche St. Dionys